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Bonner Beethoven-Installation mit großem Erfolg beendet: Über 75.000 Besucher

Die aufsehenerregende Kunstinstallation „Ludwig van Beethoven – Eine Ode an die Freude“ des renommierten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl mit über 700 Beethoven-Statuen ging heute in Bonn, der Geburtsstadt des Komponisten, zu Ende. Als Veranstalter zog die Bürgeraktion UNSER LUDWIG eine Bilanz, die alle Erwartungen übertraf. Insgesamt wurden in den beiden Wochen seit dem 17. Mai über 75.000 Besucher gezählt. Dabei stieß auf besonders große Zustimmung, dass Ottmar Hörl einen lächelnden Beethoven dargestellt hat und damit ein neues Beethoven-Bild aus Bonn in die Welt trug.

Mehr als 2500 Bürger übernahmen für 300 Euro eine Patenschaft und erwarben damit eine der etwa ein Meter hohen Beethoven-Statuen. Dazu zählten u. a. der ehem. NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement, der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm, der Schauspieler Bill Mockridge und die Kabarettistin Margie Kinsky, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und der Europaabgeordnete Axel Voss. Mit Ertrag aus dem Verkauf der der Beethoven-Statuen werden die Kosten der Aktion gedeckt. Eventuelle Überschüsse wollen die Veranstalter in eine weitere Stärkung der Beethovenstadt Bonn investieren.

Besonderen Zuspruch fand das vielfältige Rahmenprogramm u. a. mit einer Schulaktion, an der über 500 Kinder teilnahmen und einem Flash-Mob zu Beethovens „Ode an die Freude“, zu dem mehrere hundert Menschen kamen. Eine besonderer Höhepunkt war, die Uraufführung von Klavierkompositionen, die namhafte zeitgenössische Komponisten eigens für Installation geschrieben hatten, durch die Bonner Pianistin Susanne Kessel. 

Ottmar Hörl sagte zum Abschluss der Installation: „Ich freue mich sehr, dass meine Idee ein neues Beethoven-Bild von Bonn aus in die Welt zu tragen so funktioniert. Die Resonanz ist einfach unglaublich, ja sensationell. Die Beethoven-Installation ist das bisher erfolgreichste Hörl-Projekt mit seriellen Figuren á einen Meter. Das ist wirklich einmalig. Danke Bonn! Weiter so!“ 

Für den Mitveranstalter city-marketing-bonn e. V. sagte Vorstandsmitglied Karina Kröber: „Die Aktion hat bei vielen Bonnern ein besonderes Zusammenhörigkeitsgefühl hervorgerufen. Dazu hat sicherlich beigetragen, dass es sich um eine völlig privat finanzierte Bürgeraktion handelte. Niemand musste sich darüber aufregen, was mit seinem Steuergeld passiert. Das war möglich, weil sich über 2500 Mitbürger durch den Kauf einer Ludwig-Statue finanziell beteiligt haben.“

Für den Verein Bürger für Beethoven unterstrich dessen Vorsitzender Stephan Eisel: „In ganz Bonn und darüber hinaus hat man über Beethoven gesprochen und die Menschen haben sich mit ihm befasst und identifiziert. Darum geht es auch im Jubiläumsjahr 2020 und dafür hat unsere Aktion einen Maßstab gesetzt. Dazu gehört auch die kontroverse Debatte. Dabei sollte man sich aber vor einfachem Schubladendenken hüten, denn Beethoven lässt sich nicht in eine Schublade pressen: Er hat sowohl Klaviersonaten für Kenner komponiert als auch Volkslieder bearbeitet. Die späten Streichquartette und „Für Elise“ lassen sich nicht gegeneinander ausspielen. Beethoven wollte immer möglichst viele Menschen erreichen, und darum geht es auch 2020.“

Für die Jubiläumsgesellschaft Beethoven-Jubiläumsgesellschaft BTHVN2020 sagte deren Aufsichtsratsvorsitzender Malte Boecker, zugleich Direktor des Beethoven-Hauses Bonn: „Mit seiner fröhlichen Beethovenskulptur, die bunt daher kommt und die Menschen anlächelt, hat Ottmar Hörl Lust auf eine neue Auseinandersetzung mit Beethoven gemacht. Das ist ein wunderbarer Auftakt für das Jubiläumsjahr, das gerade dazu einlädt, diesen Klassiker ganz neu zu entdecken. Die Nachfrage aus der ganzen Welt nach dieser Skulptur aus Bonn zeigt, dass wir als Beethovenstadt auf gutem Wege sind. Ich danke den Veranstaltern sehr für diese gelungene Aktion!“

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